Unsere Krippe

Im Mai 2007 wird im Rahmen eines Runden Tisches im Rathaus die Errichtung einer Krippengruppe im Kindergarten Spatzennest empfohlen.

Im Januar 2008 wird mit Bürgermeister Herbert Schneider die Einrichtung der Krippengruppe beraten. Aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre, der Anmeldungen in den verschiedenen Kindergärten und der durch den Markt veranlassten Umfrage ist klar, dass mit einem Bedarf von 18 Krippenplätzen geplant werden muss. Der Kirchenvorstand beschließt, das Architekturbüro Müller & Partner, das die Renovierung und Erweiterung des Kindergarten Spatzennest 1994/95 verantwortet hatte, mit der Planung zu beauftragen.

 

Anfang Februar wurde mit der Regierung Oberfranken ein Gespräch über die Planung, Gestaltung und Förderung  geführt. In seiner Sitzung  am 19. Februar 2008 gibt der Marktgemeinderat grundsätzlich „grünes Licht“ für die Maßnahme. In seiner Sitzung am 2. April 2008 beschließt der Kirchenvorstand die Umwandlung  einer Regelgruppe im Kindergarten Spatzennest in eine Krippengruppe und die dafür erforderliche bauliche Erweiterung des Kindergartens mit veranschlagten Kosten in Höhe von 310.000,00 €.Kinder brauchen die bestmögliche Förderung und Eltern Entlastung

„Denn sie hatten keinen Raum in der Herberge …“ - darum wird das neu geborene Jesuskind in die Krippe gelegt. Auch heutzutage ist das Angebot eines Krippenplatzes für viele junge Eltern eine zwingende Notwendigkeit. Denn nicht immer sind die eigenen Eltern als Babysitter greifbar. Was sollen die Eltern tun, wenn der Arbeitgeber zur Wiederaufnahme der Arbeit drängt? Oder wie gut tut es den Müttern, nicht den ganzen Tag mit ihrem Kind angehängt zu sein, sondern für zwei bis vier Stunden am Tag Entlastung zu erfahren?

Doch die Krippe soll nicht nur Aufbewahrungsort für Kleinkinder sein. In der Krippe werden die Kinder bereits altersgerecht gefördert. Darum bereiten sich unsere Mitarbeitenden im Kindergarten gründlich auf ihre neue Aufgabe vor. Fortbildungen, Weiterqualifizierung, Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen, Begleitung und Supervision sollen sie fit für die Kinder der Krippengruppe machen. Die Krippengruppe werden Melanie Will als Gruppenleitung und Pia Hofmann betreuen.

 

Das Raumkonzept

Je jünger die Kinder sind, desto mehr Zuwendung und Platz benötigen sie. Deswegen sind die Gruppen kleiner als in der Regelgruppe. Gerade in den ersten Lebensjahren schreitet die Entwicklung der Kinder rasant voran. Darum sind verschiedene Räume mit unterschiedlichen Bewegungs- und Lernmöglichkeiten wichtig. Dies bietet die Krippen- gruppe mit der Differenzierung in Intensivraum und zwei miteinander verbundenen Gruppenräumen.

Wenn Kinder länger in der Einrichtung sind, brauchen sie einen Rückzugs– und Ruhebereich. Und selbstverständlich gibt es einen Wasch– und einen Wickelraum.

Seit 1. April 2009 sind die alle Räumlichkeiten der Krippe in der Nutzung und sämtliche 18 Krippenplätze sind belegt.

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