Stationen des Lebens

Taufe        Konfirmation        Trauung        Jubiläen        bei Sterbefällen        seelsorgerliche Anliegen

 

 

Taufe

Mit der Taufe macht Gott für uns seine Zusage fest: "Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein." Wir sollen wissen dürfen: Gott hat sich für mich entschieden, weil er mich liebt. Er hält an mir unter allen Umständen fest. Nichts, keine Schuld, kein Versagen, nicht einmal der Tod könnte Gott dazu bewegen, von mir zu lassen. Dieses Geschenk will unser Leben reich und erfüllt machen. Seitens der Eltern bedeutet die Taufe ihres Kindes daher, diesem Gott, der uns seine Liebe in Jesus Christus gezeigt hat, ihr Kind zu überantworten.


Wo Kinder getauft werden, ist es Aufgabe von Eltern und Paten, dieses Geschenk Gottes ihrem Kind im Miteinander weiterzugeben. Darum ist uns das vorbereitende Gespräch vor der Taufe wichtig, in dem dieses deutlich werden soll. Wenn möglich, sollte daran auch Patin bzw. Pate teilnehmen.


In unserer Kirchengemeinde feiern wir die Taufe mit der Gemeinde im Gottesdienst. In der Regel wird in jeden Monat ein Sonntag als Taufsonntag angeboten. Bitte, wenden Sie sich dafür an das Pfarramt (Tel.: 09264 80247), um ein Gespräch mit dem Pfarrer zu vereinbaren, der an dem betreffenden Sonntag für den Gottesdienst verantwortlich ist.

Sie können sich auf dieses Gespräch vorbereiten mit Hilfe des Evangelischen Gesangbuches (ab der Seite 1383 finden Sie alles Wissenswerte über die Taufe). Sie sind auch herzlich eingeladen, sich ein Bibelwort zur Taufe Ihres Kindes auszusuchen, in dem ihm in besonderer Weise Gottes Nähe und Geleit zugesagt werden soll (Taufspruch).

Wer kann das Patenamt übernehmen? - Der Pate bzw. die Patin steht bei der Taufe stellvertretend für Gott - Pate von "pater"(lat.) = Vater.  Die Eltern übergeben mit der Taufe ihr Kind an Gott. Daher ist es gute Tradition, dass bei der Taufe der Pate bzw. die Patin das Kind hält. Wer das Patenamt übernimmt vertritt auch die Gemeinde bei ihrer Verantwortung für jeden Getauften. Aus diesen Gründen kann das Patenamt nur übernehmen, wer getauft ist, einer Kirche angehört und konfirmiert ist bzw. das 16. Lebensjahr vollendet hat.

 

 

 

 

Konfirmation

Die Kirchengemeinde Küps feiert die Konfirmation nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit am Palmsonntag.

 

Als wir als Kind getauft wurden, haben wir selber noch keine bewusste Entscheidung getroffen.  Der Auftrag Jesu aber umschließt beides, Taufe und Glaube ("Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden." - Markus 16, 16). Bei der Taufe haben die Eltern versprochen, ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen und dafür zu sorgen, dass es diesen Glauben in der Gemeinde Jesu Christi lebt. Je älter ein Kind wird, desto mehr übernimmt es selber Verantwortung für sein Leben. Dies gilt auch für den Glauben. Darum ist das persönliche Ja zu Gott, zum Glauben und zur Gemeinschaft der Kirche wichtig. Darum geht es bei der Konfirmation.

 

"Confirmatio" heißt Bestätigung. In der Konfirmation bestätigen wir, dass wir unser Leben unter Gottes Führung leben. Umgekehrt erfahren wir in Segen und zugesprochenem Wort Gottes Zusage der Taufe bestätigt. Damit die Jugendlichen ihr Ja zu Gott und der Kirche bewusst und überzeugt sagen können, gibt es eine Vorbereitungszeit, in der die jungen Menschen Begegnung mit Gott und der Kirche erfahren sollen.

 

Die Vorbereitungszeit erstreckt sich in der Kirchengemeinde Küps über zwei Jahre. Wir beginnen im September mit dem Präparandenunterricht. Dieser endet am Mittwoch vor Pfingsten des folgenden Jahres. Der zweite Teil der Vorbereitungszeit, der Konfirmandenunterricht beginnt wieder im September und endet mit der Konfirmation am Palmsonntag des darauffolgenden Jahres.

Die Konfirmation wird in Küps in der Regel mit 14 Jahren gefeiert. Darum schreiben wir Ende Mai / Anfang Juni alle 12 - 14 Jährigen an, die laut unseren Unterlagen noch nicht konfirmiert worden sind und laden sie zur Vorbereitung auf ihre Konfirmation ein. Jeder ist jedoch frei, zu entscheiden, in welchem Alter oder ob er überhaupt konfirmiert werden will. In dem Einladungsschreiben ist ein Termin genannt, während dessen die Anmeldung zur Vorbereitungszeit und zur Konfirmation im Pfarramt vorgenommen werden kann. Auch in der Presse machen wir auf diesen Termin aufmerksam.

 

Im Juli vor Kursbeginn laden wir Eltern und angemeldete Jugendliche zu einem ersten Informationsabend ein. Den Kurs beginnen wir mit einem gemeinsamen Wochenende; die Teilnahme ist verpflichtend. Die Kursstunden finden jeweils am Mittwochnachmittag im Haus der Begegnung, Pfarrweg 7, Küps, statt. Gelegentlich gibt es auch Präpi- und Konfitage, die dann am Samstag stattfinden. Zum Kursprogramm gehört ein Gemeindepraktikum und die Übernahme von kleinen Aufgaben (z.B. Haussammlung der Diakonie im Frühjahr und Herbst). Gegen Ende der Vorbereitungszeit findet nochmals ein gemeinsames Wochenende statt; auch hier ist die Teilnahme verpflichtend.

 

Die erste Phase des Präparandenkurses bis zu den Herbstferien gilt als Schnupperphase ("Konfi-Türe"). Nach dieser Schnupperphase sollen die Jugendlichen entscheiden, ob sie am Kurs bis zu ihrer Konfirmation teilnehmen oder aussteigen möchten. Nach ihrer Entscheidung für den Kurs und die Konfirmation findet Anfang November im Gemeindegottesdienst die Vorstellung und Verpflichtung der neuen Präparanden statt. Mit der Verpflichtung erhalten die Präparanden ihr Konfi-Ticket mit dieser Verpflichtung.

Die Verpflichtung lautet: 

Ja, ich will am Palmsonntag konfirmieren

und deshalb den ganzen Konfi-Kurs erleben,

bei den Kursstunden, Konfi-Tagen, den beiden Freizeiten und allen anderen Veranstaltungen, die zum Kursprogramm gehören, dabei sein,

Wichtiges über den christlichen Glauben lernen und mir aneignen,

am Kursende mein Wissen präsentieren,

mich von meinen Eltern entschuldigen lassen, wenn ich verhindert bin,

was an mir liegt, dafür sorgen, dass meine Mit-Konfis möglichst viel vom Kurs haben

und sie nicht daran hindern, mitzuarbeiten,

mein Kursmaterial immer dabei haben

und mehrmals im Monat die Gottesdienste besuchen.

Diese Verpflichtung wird zu Beginn der zweiten Kurshälfte erneuert.

 

Wir informieren die Eltern im Laufe des Kurses mehrmals an Elternabenden. In der Regel besuchen die Pfarrer, die die Jugendlichen zur Konfirmation begleiten, die Eltern zu Hause.

 

Wir laden die Präparanden und die Konfirmierten während der Pfingstferien zu einem kleinen Abenteuer ein. Näheres an den Elternabenden.

 

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Trauung
Nach unserem evangelischen Verständnis ist die Trauung ein Segnungsgottesdienst für und mit dem Brautpaar. Wir geben damit unserem Glauben Ausdruck, dass "wo der Herr nicht das Haus baut, da arbeiten die Arbeiter umsonst" (Psalm 127). Gott soll in der Mitte der Beziehung des Ehepaares stehen, damit ihr Miteinander gelingt, sie sich gegenseitig tragen, füreinander mit ganzem Herzen da sein und sich vergeben können, wo Schuld und Versagen geschehen ist. Freilich, eine Trauung bewahrt eine Ehe nicht vor Belastungen und Krisen, aber sie will dem Paar Gottes Hilfe und Geleit für alle Tage zusagen. Wo sich Ehepartner auf diese Hilfe besinnen, kann es gelingen, Belastungen gemeinsam zu tragen und Krisen zu bewältigen.

Ehe ist Vertrauenssache, darum kann sie nie auf Zeit gelten, auch wenn Menschen immer wieder daran scheitern mögen. Wir dürfen aber auch in solchem Fall von Gottes Vergebung leben.
Dazu erfahren Sie auch Wissenswertes im Evangelischen Gesangbuch (ab S. 1411).

 

Wenn Sie Ihre Ehe mit einer Trauung beginnen wollen, bitten wir Sie, sich rechtzeitig im Pfarramt (Tel.: 09264  80247) zu melden, damit Sie mit dem für Sie zuständigen Pfarrer den genauen Termin festlegen und diesen Gottesdienst gemeinsam vorbereiten können. Sollte einer der Partner Glied der katholischen Kirche sein, sie aber dennoch in unserer Kirche getraut werden wollen, empfehlen wir, bei Ihrem katholischen Ortsgeistlichen um eine Dispens nachzusuchen.

 

Bitte, denken Sie schon jetzt daran, dass die Trauung nicht eine Show, sondern ein Gottesdienst ist. Darum  bitten wir, während des Gottesdienstes das Fotografieren auf das Mindeste zu beschränken und das Filmen unterbleiben zu lassen. Sprechen Sie sich diesbezüglich mit dem Pfarrer ab, der die Trauung verantwortet.

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Jubiläen

Die Kirchengemeinde feiert jedes Jahr das Jubiläum der Konfirmation:

das Silberne Konfirmationsjubiläum (25 Jahre) alle zwei Jahre in der Regel am Sonntag Rogate (Sonntag vor Himmelfahrt),

das Goldene (50 Jahre), Diamantene (60 Jahre), Eiserne (65 Jahre) und Gnaden (70 Jahre) Konfirmationsjubiläum jährlich in der Regel am 2. Sonntag nach Trinitatis.

Die Jubilare werden vom Pfarramt angeschrieben und zu ihrem Jubiläum eingeladen. Wir sind dabei für jede Unterstützung dankbar.

 

Wir freuen uns, anlässlich Ihres Hochzeitsjubiläums mit Ihnen einem Gottesdienst in unserer schönen Jakobikirche feiern zu dürfen. Bitte wenden Sie sich dazu rechtzeitig an das Pfarramt. Wir werden dann ein Gespräch mit Ihnen  vereinbaren, um diesen Gottesdienst mit Ihnen vorzubereiten.

 

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Bei Sterbefällen

Sollten Sie einen Angehörigen haben, der schwer krank ist oder im Sterben liegt, dürfen Sie sich gern an uns wenden. Es ist uns ein Anliegen, unsere Gemeindeglieder in dieser schweren Lebensphase nicht allein zu lassen, sondern sie auch seitens der Gemeinde zu begleiten und mit ihnen zu beten.

 

Oft fällt es dabei den Betroffenen schwer loszulassen. Denn Abschied nehmen müssen, tut weh. Aber wir dürfen im Glauben von der Gewissheit leben, dass unser Herr uns nicht loslässt und uns selbst da begegnet und hält, wo es für uns keine Begegnung und kein Halten mehr gibt. Möge Ihnen da weiterhelfen, was Paulus schreibt (Römer 8, 38+39): "Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn."

 

Ist jemand verstorben, so wenden Sie sich bitte zunächst an das Bestattungsunternehmen Vießmann (Tel.: 09261  3913). Es ist von der politischen Gemeinde mit der Betreuung der Friedhöfe beauftragt und legt den Bestattungstermin fest. Das Bestattungsunternehmen wird sich dann mit dem Pfarramt in Verbindung setzen.

 

Wir bieten Ihnen zum Abschiednehmen eine Aussegnung an, sei es im Haus des Verstorbenen, im Altenheim oder im Krankenhaus.

 

Wenn der Bestattungstermin feststeht, bitten wir Sie, sich zu einem Vorbereitungsgespräch für den Gottesdienst mit dem Pfarramt (Tel.: 09264  80247) in Verbindung zu setzen. Über Folgendes könnten Sie sich zu Hause schon einmal Gedanken machen: Lebenslauf des/der Verstorbenen sowie Bibelwort und Lieder zum Gottesdienst.
Näheres dazu finden Sie auch in unserem Evangelischen Gesangbuch (ab S. 1427).

Es ist bei uns üblich, dass ein Sterbefall im nächsten Sonntagsgottesdienst abgekündigt und für die/den Verstorbene/n gebetet wird. An der Auferstehungsfeier an Ostern um 07:00 Uhr auf dem Friedhof Küps sowie am Ewigkeitssonntag (letzter Sonntag im Kirchenjahr) in unserer St. Jakobikirche wird der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres gedacht. Dazu erhalten die nächsten Angehörigen eine gesonderte Einladung.

 

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Seelsorgerliche Anliegen

 

Sollten Sie ein persönliches, seelsorgerliches Anliegen haben, können sie sich mit einer Email an Ihren Pfarrer wenden. Sie dürfen sicher sein, dass er Ihr Anliegen vertraulich behandelt.

Bitte, geben Sie dabei, wenn möglich, Ihre Telefonnummer an, damit er sich mit Ihnen in Verbindung setzten kann.

Pfarrer Friedrich Seegenschmiedt

 Friedrich.Seegenschmiedt@elkb.de

Pfarrer Reinhold König

pfarrer.koenig@gmx.de

           

 

 

 

   

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